Expeditionen mit Quanok

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Schlittenbruch

Abenteuer NordnorwegenPosted by Georg Sichelschmidt 11 Jan, 2010 21:55:40

Seit einigen Tagen trainieren wir nun schon von zu Hause aus. Es liegt genügend Schnee, so dass wir aus dem Hof in die Berge starten können. Dies ist natürlich sehr praktisch, da wir dadurch viel Zeit sparen. Denn das Ein- und Ausladen der Hunde ins Auto das Fahren kostet doch immer wieder jede Menge Zeit.

Für mich ist es auch immer wieder sehr schön woanders unterwegs zu sein, denn so lerne ich am Besten die Umgebung kennen.

Unsere Trainingsstrecke geht jetzt in das Rongadalen und nach einem kurzen Schlenker über die E6 auf die Halbinsel Reasnjarga. Die Strecke auf der Insel ist nicht gerade einfach, denn es geht andauernd hoch und runter und es geht viel durch den Wald. Der Vorteil dabei ist, dass man dadurch immer in Bewegung bleibt und es einem nicht kalt wird.

Vorgestern wurde es uns ganz besonders warm, denn zuerst stoppte Kjells Leithund bei schneller Fahrt und sorgte für viel Trubel im Gespann, denn die meisten Leinen waren durcheinander geraten. Auch meine Hunde meinten daraufhin für noch mehr Unterhaltung zu sorgen und bekämpften sich untereinander – was sie eigentlich sonst nie tun. Nach dem das nun endlich geklärt war, ging es weiter. Ich musste aber kurz danach anhalten, denn nicht alle Leinen waren in Ordnung. Ich sicherte meinen Schlitten an einem Baum mit dem Anker, der sich aber löste und ich konnte den Schlitten gerade noch so festhalten, wurde dafür aber 100 Meter durch den Schnee gezogen und verlor dabei Mütze, Handschuhe und Lampe.

Schnell wollte ich meine Siebensachen wieder zusammensammeln und übergab Kjell mein Gespann. Just in diesem Moment löste sich bei ihm der Anker und sein Schlitten fuhr alleine davon. Aber nicht weit, denn nach kurzer Zeit hörten wir ein hässliches Geräusch und der Schlitten stoppte abrupt. Das Ergebnis war ein Schlitten, der nur noch halb so lang war. Zum Glück konnten wir aber weiterfahren. Da die Schlitten selber gebaut sind, konnten wir am Nachmittag dann aber alles reparieren und am nächsten Tag ging das Training dann schon wieder weiter.


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