Expeditionen mit Quanok

Expeditionen mit Quanok

Expeditionsblog

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Rückblick von Johannes

Spitzbergen 2008Posted by Johannes Sichelschmidt 25 May, 2008 20:55:33
Im Vorfeld der Expedition hatte ich gehörigen Respekt vor den neuen Herausforderungen in der Arktis. Die neuen Unbekannten waren die Eisbären, die Gletscherspalten und die raue Arktis selber.

Von den drei Unbekannten war allein das arktische Klima für mich im Nachhinein betrachtet am schwierigsten zu bewältigen. Diese schnellen Wetteränderungen mit viel Wind, Kälte und Nebel sind anstrengend und fordern eine gewisse Gelassenheit ihnen gegenüber heraus. Es macht ja keinen Sinn sich darüber zu ärgern, obwohl ich dem Wind häufig die Sinnlosigkeit des an mir Herumzerrens erklärt habe. Die einzigen Alternativen sind Laufen oder Zelt aufbauen.

Die Problematik der Eisbären ist eher von mentaler Bedeutung. Die Wahrscheinlichkeit einen Eisbären in unmittelbarer Nähe auf Distanz halten zu müssen ist doch eher gering. Die Schwierigkeit besteht darin, dass diese Wahrscheinlichkeit rund um die Uhr besteht. Im Laufe der Expedition ist die Gefahr groß, dieses Risiko zu vernachlässigen. Das macht sich durch eine geringere Aufmerksamkeit bemerkbar. Die Vorbereitung auf eine Begegnung mit einem Eisbären ist neben Ausrüstung und ausführlichen Informationen das gedankliche Durchspielen einer Begenung. Mir hat der Gedanke eines Bärenkontaktes während des Tiefschlafes am wenigsten behagt.

Ebenso ist die Gefahr in Gletschersplaten zu fallen nicht wirklich greifbar. Der Weg über die Gletscher ist mit anderen Schneefeldern durchaus zu vergleichen. Der Gedanke an die Gletscherspalten unter den Schneebrücken ist seltsam. Die Gewissheit, dass diese halten, hat man ja nicht hundertprozentig. Durch die Informationen vom Sysselmann über die gefährlichsten Splatenregionen waren wir aber gut vorbereitet.

Spitzbergen ist landschaftlich beeindruckend und abwechslungsreich. Zu Beginn sind wir die schneebedeckten Täler durchwandert und sind über einen zugefrorenen Fjord auf das Inlandeis gewandert. Die Berge beeindrucken durch unterschiedlichste Formen wie Plateaus und zackige Kronen. Der Nebel und die ständige Sonne, die Wolken und die Schneeaufwirbelungen durch den Wind geben der Landschaft vielfältige Gesichter. Der Nebel quillt den Gletscher hoch und bildet bereits die Lanschaft nach. Darüber scheint die Sonne und die Sicht ist wunderbar. Sobald der Nebel uns erreicht hat, verschwindet die Landschaft in einem diffusem Weiß. Diese Verhältnisse haben sich teilweise soweit verstärkt, dass noch nicht einmal die Sonne zu orten war. Damit wurde die Umgebung konturlos und eine Abschätzung der Sichtweite war nicht möglich. Zu Beginn hat es mich sehr erstaunt, dass die vorbeifahrenden Scooter schon von weitem sichtbar waren, dies lag an ihrem Kontrast zur weißen Umgebung. An einem anderen Tag habe ich Georg fast aus den Augen verloren, obwohl das Gefühl der Sichtweite nicht anders war.

Die letzten sechs Tage wurden wir von der Sonne verwöhnt. Die Sonne wird bei einer solchen Tour zur zentralen Bedeutung. Sie ist für die gute Stimmung wichtig. Sie vertreibt den Nebel und sie wärmt das Zelt. Sie sorgt für Energie, sowohl für uns als auch für unsere technische Ausrüstung. Wir haben uns in diesen letzten Tagen immer besser gefühlt und uns gefreut, dass sie es so gut mit uns meint. Am Anfang haben wir den Wetterumschwung stündlich erwartet und waren verblüfft über die ungewohnte Beständigkeit. Ebenso war der Wind von Bedeutung. Bei minus 20°C kann man im langärmligen Unterhemd ohne Probleme wandern. Sobald aber nur ein wenig Wind aufkommt, muss man das Tempo erhöhen oder sich gleich einen Winschutz anziehen, damit man nicht anfängt zu frieren. Der Wind ist besonders nach anstrengenden, schweißtreibenden Einheiten extrem unangenehm. Die hohe Kunst besteht darin, möglichst nicht zu schwitzen. Das führt entweder zu frostigen Starts nach der Pause oder zu umständlichen Umziehpausen bereits nach 10 Minuten.

Wir haben viele Erfahrungen gemacht und wurden doch von dem Großteil unserer Ausrüstung nicht enttäuscht. Ein paar kleine Details werden in der Zukunft berücksichtigt. Zum Beispiel ist es enorm wichtig, alles mit Fausthandschuhen betätigen zu können. Weiterhin geht die Outdoor-Mode dem Trend nach, möglichst wenige Taschen an die Hosen und die Jacken zu nähen. Durch die Kälte ist es aber sehr wichtig, viele Dinge bei sich zu haben, auf die man schnellen Zugriff hat (Zwiebelprinzip). Ich selber werde nicht mehr ohne Kapuze an meiner Softshell wandern gehen. Die Sturmhaube war zwar bis auf den Nasenbereich gut, aber der Übergang von Haube zu Jacke ließ noch zuviel Wind hinein.

Das Fazit dieser Expedition für mich ist, dass ich mich in der Arktis ohne Golfstrom noch viel anspruchsvolleren Bedingungen stellen muss. Das bedeutet
auch, ich muss gezielter für die Expedition trainieren, damit mein Körper den erhöhten Anforderungen gewachsen ist.
Die Vorbereitung für eine gesponsorte Expedition sind sehr zeitaufwendig. Neben den gezielten Vorbereitungen für die Expedition ist die Zusammenarbeit mit den Sponsoren und die Öffentlichkeitsarbeit von großer Bedeutung. Neben einem Vollzeitjob ist das nur in Grenzen zu bewältigen. Daher danke ich Georg, dass er sich viel intensiver um diese Tätigkeiten gekümmert hat.
Für mich ist es eine Frage der Fairness Georg gegenüber, ob ich eine weit anspruchsvollere Expedition in Angriff nehmen kann. Wir werden darüber diskutieren müssen.

Ich danke an dieser Stelle allen Menschen die uns unterstüzt haben und somit diese Expedition möglich gemacht haben! Dazu gehören natürlich die Sponsoren, unsere Familien und helfende Freunde.

Johannes

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Rückblick

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 23 May, 2008 10:25:01

Gerne möchte ich an dieser Stelle noch einmal einen ganz persönlichen Rückblick auf diese Expedition werfen.

Nach zwei Wochen sommerlichen Temperaturen kann man diese Expedition natürlich noch einmal etwas objektiver betrachten und bewerten.

Zu allererst war ich sehr beeindruckt von der Natur auf Spitsbergen. Die Berge, die Gletscher und die Fjorde ergeben eine Landschaft, die nie langweilig wurde. Daher war es immer spannend dort unterwegs zu sein. Auf dem Lomonosovfonna (Hochebene) hatten wir es einmal, dass man schon zwei Tage vorher gesehen hat, wohin man läuft. Dafür wurde man rechts und links des Weges mit einer grandiosen Aussicht belohnt.

Dann war ich sehr beeindruckt von dem extrem wechselhaften Wetter. Teilweise war es so, dass wir morgens Sonnenschein und Windstille hatten, mittags liefen wir im White-Out und starkem Gegenwind umher und abends riss es wieder auf. So konnten wir in den ersten zehn Tagen nicht immer die Landschaft um uns herum genießen, sondern mussten uns stur nach Kompass/GPS voranarbeiten

Dies führte dann auch dazu, dass wir unser Ziel, Verlegenhuken, recht bald ad acta legen mussten. Denn ohne den passenden Wind konnten wir die Strecke nicht realisieren. Auch deshalb nicht, da es fast immer hoch und runter ging. Dies führte dazu, dass wir im Endeffekt „nur“ einen Schnitt von 20 km/Tag realisieren konnten.

Neben diesem doch recht forderndem Landschaftsprofil, führte die Kälte in den ersten zehn Tagen, kombiniert mit einem stetigen Gegenwind und einer extrem hohen Luftfeuchtigkeit dazu, dass jeder Tag ein kleiner Kampf war. So konnte ich z.B. in meiner Jackentasche -10° C messen. Die Luftfeuchtigkeit führte gerade auch im Zelt dazu, dass es einem auch im Schlaf andauernd ins Gesicht geschneit hat bzw. dass alles im Zelt nass war. Und Feuchtigkeit ist ein großes Problem bei Kälte.

Die andauernd scheinende Sonne konnte uns erst in der letzten Woche zur Hilfe kommen. Ab da war die Expedition wirklich sehr entspannt. Auch deshalb, da es nur noch zurück ging und wir uns sicher waren, die Strecke entspannt realisieren zu können.

Für mich war die Expedition ein Erfolg. Auch wenn wir Verlegenhuken nicht erreicht haben, so konnten wir zumindest den Newtontoppen besteigen und auch eine der nördlichsten Inseln unserer Welt bereisen.

Es wird bestimmt nicht meine letzte Reise nach Spitsbergen gewesen sein.

Viele Grüße

Georg

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Georg Sichelschmidt im Fernsehen

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 14 May, 2008 14:18:17

Heute wird Georg Sichelschmidt im Leipzig Fernsehen um 18:00 Uhr von seinen Erlebnissen auf Spitzbergen erzählen.

Die Sendung kann auch auf der Homepage des Senders online gesehen werden.

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Blogaktualisierung!

Spitzbergen 2008Posted by Johannes Sichelschmidt 07 May, 2008 21:47:55
Wir haben heute die Einträge korrigiert. Zum Teil waren viele Angaben aufgrund der schlechten Satellitenverbindung falsch. Auch haben wir Fotos den Tagen hinzugefügt.

Grüße von Johannes und Georg

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01.05.2008 Longyearbyen

Spitzbergen 2008Posted by Johannes Sichelschmidt 01 May, 2008 18:23:36
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Heute ist der absolute Relaxtag. In Longyearbyen hat alles geschlossen, da heute auch hier Feiertag ist. Leider haben wir das gestern nicht gewusst und haben nicht eingekauft. Daher werden wir heute wieder leckere Trekkingmahlzeiten zu uns nehmen. Die Nachbereitungen der Expedition haben begonnen. Postkartenaktion, Expeditionsbericht, Sichtung der Fotos, Organisation vor Ort wie Rueckmeldung beim Sysselmannen und Rueckgabe des Gewehres, der Signalpistole und des Baerenzaunes stehen an. Bis Sonntag ist das gut zu schaffen plus schoenem Nebenprogramm. Georg hat die Pizza gestern nicht verkraftetund kaempft heute mit einer kleinen Darmverstimmung. Wir werden den Winter hier bis Sonntag wuerdig verabschieden und freuen uns jetzt auf den heissen Fruehling (max. Temperaturdifferenz: 40 C) in Deutschland.

We are started the after expedition work, like writing of post cards and expedition report and organisational things in Longyearbyen like Sysselmannen etc. Today every shops are closes and we can reboot perfect. We will say good bye to the winter and we are happy to go into the hot spring in Germany!

Beste Gruesse von Georg und Johannes

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30.04.2008 Longyearbyen

Spitzbergen 2008Posted by Johannes Sichelschmidt 30 Apr, 2008 21:44:49

Position:

78 12' 21 N

15 35' 40 E

Temp: -6

Wetter: Sonne

Strecke: 17 km

Unser letzter Tag begann mit einer kleinen Brise (3-4 m/s). Wir haben die Segel genutzt und sind segelnd und laufend innerhalb von 2h in Longyearbyen angekommen. Die letzten 2 km nach Nybyen ins Spitzbergen-Guesthouse haben noch 1h gedauert, da wir die Pulkas ueber jede Strasse tragen mussten. Nachdem wir endlich Johannes Freundin Eva gefunden haben, konnten wir ordentlich duschen und werden jetzt Pizza essen gehen.

Today we were very fast in Longyearbyen. The wind helped us by blowing the wings. We drank a coffee and a beer at the Spitsbergen-Guesthouse. After a long shower and a laundry, we went downtown for a pizza.

Beste Gruesse von Georg und Johannes


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29.04.2008 Adventdalen

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 30 Apr, 2008 10:54:57

78° 10' 05'' N

16° 13' 17'' E

Temperatur: -4°

Wetter: vormittags bewölkt, nachmittags strahlende Sonne ???

Strecke: 34 km

Auf dem Scooter-Highway Richtung Longyearbyen fuhren wir unsere vorletze Etappe. Diese Spur ist teilweise bis zu 30 m breit. Auf ihr begegneten wir den Scootern natürlich häufig, aber auch Hundeschlitten und anderen Pulka-Ziehern. - Wir sind den Weg mit Segeln gestartet. Leider mussten wir diese wieder schnell einpacken. Der Wind verführte uns aber immer wieder, sie doch wieder auszupacken. Die 2. Laufeinheit wird eine Ski-Segel-Wander-Einheit. Wir kamen aber gut voran. Die Laufeinheiten 3 und 4 wurden allein mit Skiern absolviert, die Einheiten 5 und 6 mal mit Segeln, mal mit Skiern. In der Summe hat sich das Segeln aber gelohnt.

Wir sind 5 km vom Startpunkt entfernt und haben Blick auf Grube 7.

Georg und Johannes

The little windhelped us today to go forward. We made 34km and we are close to Longyerabyen. We are sitting in th etent and we can hear the scooter from the scooter-highway.

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28.04.2008 Sassendalen

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 29 Apr, 2008 12:09:36

78° 15' 15'' N

17° 35' 26'' E

Temperatur: -6°

Wetter: Sonne, Wind (0-11m/sec)

Strecke: 28 km

Heute haben wir das Inlandeis und die Gletscher wieder verlassen. Am Ende des Rabotbreens trafen wir auf schwarze Sand- und Geröllhaufen. es sah aus wie auf einer Baustelle. In Kombination mit Schnee und Eis gab es einen schönen Kontrast.- Seit gestern sind die Vögel wieder da. Immer mal wieder bekommen wir von ihnen Besuch. - Nach zwei Segelversuchen war der Schirm von Johannes gehörig verknotet. Als dann endlich Rückenwind war, musste Johannes sich bei Georg anhängen. Dieser Segelversuch dauerte ebenfalls nicht lange, da der Wind entweder aufhörte oder seine Richtung wechselte. - Wir sind gut vorangekommen, weil der Schnee gut zu laufen war und es heute ca. 500m bergab ging.

Georg und Johannes

We left the the world of glaciers behind us. We had again very good weather with sun and wind! Now we have 45km to our start. If everything is like normal, we will be back in Longyearbyen at Wednesday.


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27.04.2008 von Postbreen

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 28 Apr, 2008 13:17:54
78° 25' 55'' N
17° 53' 17'' E
Temperatur: -8°
Wetter: Sonne
Strecke: 24 km

Wir vergessen bald, wie ungemütlich die ersten Tage waren. Heute abend ist der Wind wieder gekommen. Bei schönem Wetter kann man sich nicht nur besser orientieren, sondern man kann auch effektiver laufen, indem man das Ziel vor Augen die Höhenlinie entlangläuft. Den Wind haben wir gleich für eine Segel-Übungseinheit genutzt. Der Wind bläst senkrecht zu unserere Richtung; da ist es schwer, den Kurs zu halten. Auch wenn wir uns nicht richtig über den Scooter-Verkehr freuen, nutzen wir dennoch seine Spuren, um darin zu laufen. Der Schnee dort ist fester, man sinkt nicht so leicht ein und ist damit schneller. - Sehr unwirklich ist der Gedanke, dass wir morgen in einer Woche bereits wieder im Büro sind. Daher schönen Gruß an Fraunhofer IST in BS, besonders aber an die Arbeitsgruppen HKV, SF und MS.
Georg und Johannes

We went two small hills up and after that we we went downhill only. The snow was sometimes deep, but we were fast and we made 24km. Now we have a fantastic view down of the von Postbreen towards the Tempelfjord.


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26.04.2008 Filchner Fonna

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 26 Apr, 2008 23:37:41

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78° 38' 12'' N
17° 48' 23'' E
Temperatur: -16°
Wetter: Sonne
Strecke: 23 km

Heute war wieder T-Shirt-Wetter! Unglaublich, kein Wind und der Schnee
glitzert und funkelt, da er schön vereist ist. Wir sind den
Lomonosovfonna endlose 23 km entlang gelaufen. Dabei konnten wir zweimal
auf offenes Wasser, das Meer bzw. Fjorde schauen.
Bei soviel Schönheit, vergisst man, die Bäume zu vermissen.
Duracell-Georg ist heute Johannes-Tempo gelaufen! Er hat nicht gezeigt,
wie schnell er es gerne hätte. Das liegt an unserem kurzem Restprogramm.
Wir gehen morgen über den Filchnerfonna direkt auf den Philippbreen.
Dort müssen wir sehr auf Gletscherspalten achten. Die weitere Strecke
geht über den Postbreen auf den Rabotbreen. Von dort kommen wir
wieder in das Sassendalen, welches uns in das Adventdalen Richtung
Longyearbyen führt.
Wir wünschen Renate und Basti zur Vermählung alles Gute und
gratulieren!
Grüße auch an das Sylarna2007-Team!


Beste Grüße Johannes und Georg

T-shirt-weather today! Sun and no wind.From the Lomonosovfonna, we have seen the Billefjotd in the West and the Store Fjord in the East. Our route was easy today. No steep uphill walks or deep snow. After the third walking unit, the snow became cery uneven and we felt the sledges every step.
Georg cooked vegetables with soja and we had mousse au chocolate as the dessert.


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25.04.2008 Lomonosovfonna

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 26 Apr, 2008 14:03:05
78° 49' 37'' N
17° 29' 22'' E
Temperatur: -15°
Wetter: strahlende Sonne
Strecke: 24 km

Gestern ein Hubschrauber, heute früh ein Flugzeug und heute nachmittag wieder Scooter-Spuren. Dann aber auch Spuren der Wildnis. Wir sind mehrere Kilometer einer Eisbärenspur gefolgt. Der Weg kam aus den Bergen und ging direkt zum Fjord.
Ab heute mittag haben wir bekanntes Gelände verlassen. Wir sind direkt auf den höchsten Punkt der Lomonosovfonna (1255 m) gelaufen. Von dort hatten wir wieder eine fantastische Aussicht auf Andreeland. Der Fjord dazwischen war unter Nebel verschwunden.
"Die Strahlen der Sonne ... vertreiben aber nicht den Hunger, so hat Küchenchef Georg Kartoffeltopf mit Röstzwiebeln gezaubert.
Wir sind dankbar für zwei wunderbare Sonnentage!
Georg und Johannes

During this fantastic day we went 24km back in the direction of Longyearbyen. At the Lomonosovfonne we left our good known way, because we will take another route back. We found a polar beer track, the first aign of this animal. The reason why we are carrying this WWII-rifle. We tested this rifle today wnd we aimed perfect (20m distance).

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24.04.2008 Newtontoppen

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 25 Apr, 2008 10:03:20
Position: wie gestern
Temperatur: -16°
Wetter: Sonne den ganzen Tag
Strecke: 10 km

Heute war der schönste Tag der gesamten Tour. Die Sonne hat ununterbrochen geschienen, und es wehte fast kein Wind. Perfekt, um auf den Newtontoppen zu wandern. Nach langen Reparaturarbeiten am Ladegerät sind wir los, ohne Pulkas!
Nach zwei Stunden waren wir auf dem Gipfel. Eine grandiose Aussicht!
Gestern hatte sich Johannes beim Segeln den Fuß umgeknickt, zum Glück war das für das Skilaufen kein großes Problem, hoffentlich auch morgen nicht mit den Pulkas.
Das Zelt haben wir in der Sonne zurückgelassen, und heute abend war alles schön trocken! Kein Eis am Innenzelt und damit keine nassen Klamotten, wenn man sich bewegt.
Jetzt gibt es zur Feier des Tages neben dem Jägereintopf mit Rindfleisch und Nudeln als Belohnung zum Nachtisch Milchreis mit Vanille!
Besonders liebe Grüße von Georg an Silke zum 24. April!
An die AHO: Sind denn alle Schränke schon aufgebaut?

Beste Grüße von Johannes und Georg!

It was a perfect day for the Newtontoppen. The sun is shining the whole day and we had a great view over Svalbard. Also the tent get dry and we just sitting and relaxing in it and talking about this day of return.

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23.04.2008 Trebrepasset

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 23 Apr, 2008 23:15:35

79° 01' 13'' N

17° 16' 15'' E

Temperatur: -17° Wetter: Nebel, Sonne

Strecke: 19 km

Aus unserem Plan, heute auf den Periertoppen zu laufen, ist wegen mangelnder Sicht nichts geworden. - Nach der stürmischen Nacht haben wir lange geschlafen und sind auch erst spät aufgebrochen. Wir sind genau den Weg von gestern und vorgestern zurückgelaufen bis zum Trebrepasset. Dort ist nun unser Basecamp für den Newtontoppen (toi, toi, toi für gutes Wetter). - Wir konnten heute segeln. Der Wind war nicht optimal, aber die Richtung stimmte. Er war so stark, dass der Schirm immer zu in der Luft zu halten war. Wir konnten uns bei stärkerem Wind ziehen lassen und konnten bei schwächerem Wind dem Segel hinterherlaufen. Dadurch war es möglich, flexibelund schnell zu reagieren. So sind wir dann auch gut vorangekommen (Ski-Segel-Wandern).

Heute ist die Hälfte geschafft! Wir haben den Tag mit einer 4-Portionen Sahnenudeln mit Hähnchen und Spinat-Mahlzeit gefeiert.

Herzliche Geburtstagsgrüße an Katharina!

Georg und Johannes

It was too foggy and cloudy today for climbing the Perriertoppen. After the very loud night we slept long and startet the way back to the Trebrepasset late. We hope, that we can climb the Newtontoppen tomorrow. Today we sailed and we made a ski-sail-trekking.

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22.04.2008 Parisbreen

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 22 Apr, 2008 20:51:29

79° 09' 44'' N

17° 01' 19'' E

Temperatur: -20°

Wetter: sehr stürmisch

Strecke: 7 km (300 Höhenmeter)

Unser neuer Plan ist, die beiden höchsten Berge von Spitzbergen zu besteigen - soweit das Wetter uns das erlaubt. Diese Berge heißen Newtontoppen und Perriertoppen.

Heute war es so stürmisch, dass wir unser Zelt schon nach drei Laufeinheiten aufgebaut haben. Viel weiter wollten wir heute aber auch nicht, da man vom Parisbreen gut den Perriertoppen besteigen kann. Die Strecke war sehr steil und sehr anstrengend.

Im Zelt ist es so laut, dass man sein eigenes Wort kaum hören kann. - Heute kochen wir Reispfanne Balkanart und fangen schon an, von Chicken-Wings und Bier zu träumen.

Wir wünschen Martin viel Erfolg für seine Grönlandexpedition.

Georg und Johannes

Our new plans for this trip is to go on the Perriertoppen and the Newtontoppen. The weather today was very bad. Strong wind let us decide to stay in the tent very early. From the Parisbreen we have a good position for the Perriertoppen tomorrow, if the weather is goud enough!

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21.04.2008 Veteranenbreen

(Nachtrag wegen Übertragungsschwierigkeiten!)

79° 07' 22 N

17° 15' 13 E

Temp.: -20 °C

Wetter: Sonnig, teilweise bewölkt

Strecke: 16 km

Heute haben wir den 79 Breitengrad überquert. In unserer ersten Laufeinheit haben wir den Trebrepasset erreicht. Von dort geht es 30 km stetig bergab. Leider waren wir nicht schneller, da wir den ganzen Tag Tiefschnee hatten. Dafür war heute die Sicht ausgezeichnet!

Eigentlich gute Segelbedingungen, aber auf den Wind ist ja heute auch kein Verlass mehr. So zwingt uns der Wind, unsere Pläne zu ändern. Dies wurde uns im Laufe des Tages bewusst , was dem Vorankommen eine Ziellosigkeit bescherte und damit der Motivation geschadet hat. Daher wird jetzt unser neues Ziel geplant.

Wir vermuten dass die Nähe zum Fjord der Grund dafür ist, dass es trotz der Kälte so feucht und unangenehm ist. Im Zelt schneit es uns im Schlaf ins Gesicht. In diesem Ausmaß haben wir es noch nicht erlebt.

Wir haben Probleme mit dem Ladegerät und folglich auch mit unseren Akkus.

Georgs Auge brennt, Johannes Blasen schmerzen.

Georg hat morgen früh wieder ein Interview mit der LVZ.

Beste Grüße von Georg und Johannes

We reached the 79th altitude after our fist walking unit on the Trebrepasset today. It followed deep snow on the top of the Veteranen glacier. We were slowly and we tried to sail, but the wind wasn't steadily enough. We recognized, that we are not able to reach the Verlegenhuken the next 11 days incl. the way back.

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20.04.2008 Stuttbreen

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 21 Apr, 2008 17:37:27

78° 58' 47'' N

17° 13' 15'' E

Temperatur: -21°

Wetter: Sonne, danach Nebel

Strecke: 20 km

Da ab heute die Sonne in Spitzbergen nur noch hinter Bergen und nicht mehr unter dem Horizont verschwindet, hatte sie sich heute morgen von ihrer besten Seite gezeigt. Am Nachmittag hat uns der Nebel aus den Tälern erreicht. Wir konnten gerade noch einen wunderschönen Blick auf den Harkerbreen hinunterwerfen, bevor wir noch nicht einmal mehr die Sonne orten konnten. - Spitzbergen geizt mit seinen Reizen.- Die Strecke war ein ständiges Auf und Ab, ca. 300 Höhenmeter, und deshalb recht anstrengend.

Jetzt sitzen wir auf dem Stuttbreen und frieren, weil doch alles ziemlich klamm ist. - Der ungarische Rindereintopf war heute eine 4-Personenpackung (sonst reicht uns selbstverständlich immer eine 3-Personenpackung).

Dank an Christian für die Grüße. Dank an Eva für die Wettervorhersage.

Georg und Johannes

Today we went close to the Newtontoppen. We are approx. 4 km away on the Stuttbreen. We made 20 km and we had no wind for sailing.



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19.04.2008 Lomonosovfonna

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 20 Apr, 2008 12:47:11

78° 48' 46'' N
17° 22' 01 ''E
Wetter: Sonne -white out - Sonne
Temp: -19°C
Strecke: 17 km / 700 Höhenmeter

Die güldene Sonne... heute morgen hat sie gestrahlt und wir sind
motiviert den Gletscher weiter hochgelaufen. Leider gab es keinen Wind zum
Segeln. Wir haben es zweimal versucht, den Parawing zu nutzen. Beim ersten
Versuch hat der Wind gleich wieder aufgehört und beim zweiten war er zu
stark und kam aus der falschen Richtung. Johannes hat sich 20m durch den
Schnee ziehen lassen (liegend). Danach war es so nebelig, dass wir uns
fast verloren hätten. Orientierung war nur noch mit Kompass möglich.
Nach 17 km und fast 700 Höhenmetern, verschwand der Nebel für eine
grandiose Aussicht auf schneebedeckte Berge und venebelte Täler.
Nach einer großen Portion Müsli mit Peronin und zwei Powerbars, 2 Allos
Fruchtschnitten, 2 Oatsnacks und einem Paket Kekse hat der Koch Gartengemüse
mit Sojarisotto gekocht.
Beste und herzlichste Wünsche zur Vermählung an Andrè und Steffi.

Today we had fantastic weather. The way up to the top of the
Nordenskiöldglacier. We tried to sail, but the wind was too weak or was
blowing in the wrong direction. We reached the beginning of
Lomonosovfonna with a nice view about the mountains.

Beste Grüße Johannes und Georg

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18.04.2008 Nordenskiöldbreen

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 18 Apr, 2008 23:44:28

78° 41' 18'' N

17° 11' 07'' E

Temperatur: -15°

Wetter: teilweise bewölkt, windig

Strecke: 20 km

Den ganzen Tag 12 m/sec Gegenwind bei -15°. Dazu hatten wir wie gestern 500 Höhenmeter zu bewältigen. Der Anstieg auf den Florabreen war nicht sehr lang, dafür aber knackig.

Durch den Wind wird der Schnee über den Boden gefegt. Es entstehen wunderschöne Verwehungen. Für uns ist es positiv, dass der Boden dadurch hart wird. - Wir brauchen mehr Sonne, fürs Gemüt und für die Akkus. Der Rechner sagt bei diesen Temperaturen nicht viel. Daher können wir keine Fotos schicken.

Heute gab es nach dem Elch-Gourmet-Eintopf Mousse au chocolat. Dank an Trekkingmahlzeiten.

Grüße an Eva, Silke, Lea und Finja von

Georg und Johannes

We had 12 m/s wind against us at -15°C the whole day. We finished the Gipsdalen and entered the Florabreen. This was an exhausting slope and we went up to 500m. Now we are staying on the Nordenskiöld glacier just beneath the Terrierfjellet. Our distance today was 20 km.

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17.04.2008 Gipsdalen

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 17 Apr, 2008 22:22:24

78° 32' 58'' N

17° 06' 11'' E

Temperatur: -16°

Wetter: teilweise sonnig, sonst wie immer

Strecke: 16 km

Nachdem wir das eingefrorene holländische Schiff im Tempelfjord hinter uns gelassen haben, wurden auch die Scootertracks weniger.

Wir sind an einem stürmischen Morgen aufgebrochen und sind gleich auf den Burn Murdoch Gletscher hinaufgestiegen.

Heute war der Tag sehr mühsam, da wir durch tiefen Schnee bergauf gehen mussten. Sogar bergab ging es nicht von alleine. Auf dem Gletscher haben uns die Vögel verlassen, die aber im Gipsdalen wieder zu uns gestoßen sind. Ins Gipsdalen sind wir über den Methuen-Gletscher gelaufen.

Es ist jetzt viel kälter, was für uns vorteilhaft ist, da das Equipement nicht mehr so feucht wird.

Heute haben wir festgestellt, dass die Sicherungssplinte im Bärenzaun unnütz sind. Beim Lösen der Stolperschnur, ist der richtige Splint raus und die Rakete trotz Sicherung losgegangen.

Vielen Dank für die H96-News!

Heute hatte Georg ein Interview mit der LVZ, nächsten Dienstag um 9:00 Uhr ist das nächste!

Georg und Johannes

[Der Text wurde von Johannes über ein Sateliten-Telefon nach Berlin übermittelt und war vom AB nicht immer klar zu verstehen. - Lücken sind durch Fragezeichen markiert. R.S.]

Today we had hard skiing conditions. The snow was deep and our track was going upwards. We had some hours sun. We used this for charging our batteries. We made 16km and we reached the Gipsdalen by crossing the Burn Murdoch- and the Methuen glacier.
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16.04.2008 Fuhrmeisterdalen

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 16 Apr, 2008 23:00:06

78° 26' 15'' N

17° 01' 07'' E

Temperatur: -6°

Wetter: Schnee, stark bewölkt

22 km

Heute alles weiß. Nach zwei Segelversuchen (zu wenig Wind ) sind wir 22 km durchgelaufen. Vom Sassendalen nach Fredheim einer alten Trapperstation und weiter über den Tempelfjord ins Fuhrmeisterdalen. Erst am Ende des Tages hatten wir eine bescheidene Sicht über den Fjord!

Die Stimmung ist gut. Grundlage war Georgs grandioser Kartoffeleintopf mit Rindfleisch. - Johannes hat eine weitere Blase.

Wir hoffen auf Sonne, da wir unsere Akkus laden möchten.

Grüße von Georg und Johannes

It was warm, snowy and cloudy today. Only at the end of the day we had a view over the Tempelfjord. We went from Sassendalen over Fredheim and across the Tempelfjor into the Fuhrmeisterdalen.

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15.04.2008 - Sassendalen

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 15 Apr, 2008 23:11:10

78°15'15 N
17°02'46 E
Temperatur: +2 bis -6.5°C
Leichter Schneefall, bewölkt
33 km

Überraschenderweise werden die Skier nach dem Frühstück geliefert. Wir
hatten bereits schon telefoniert und damit nicht gerechnet. Die letzte
Prüfung vor dem Start war der Gang zur Polizei, da wir dort unser
Gewehr wieder haben wollten. Peter ( der große Polizist) hat uns mit
mahnenden Worten das Gewehr und den Tip gegeben, mit dem Taxi bis zum
Ende der Straße zu fahren. Das haben wir gemacht und sind um 12:30 unterhalb
der Grube 7 endlich gestartet. Durch das flache Adventdalen bei nahhezu
"white out"-Bedingungen, sind wir gut mit unserem 1-h-Rhythmus
vorangekonmen. Nach der dritten Einheit (ca. 11 km) kam Wind auf und wir
konnten segeln. Der Wind wurde besser und wir schneller - Entlastung für die beiden Blasen von Johannes . Am Sassendalen haben wir uns entschlossen, das Lager aufzubauen. Georg hat Waldpilz-Sojaragout mit Nudeln gekocht!

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An Doro beste Glückwünsche zum Geburtstag!

We got the skies today! After we also got the rifle from the police back
we took a taxi to "Gruve 7" and we started our Spitzbergen Expedition at
12:30. After a while we tried the "Parawings" and we were able to sail
until Sassendalen. We made 33 km at this afternoon and we are happy!

Georg und Johannes

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14.04.2008 - Longyearbyen

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 15 Apr, 2008 10:14:35

Position: wie gestern
Temperatur: -3°C
Wetter: sonnig, später bewölkt

Suuper Frühstück im Guesthouse! In Erwartung der Skier um 15:00 Uhr sind
wir Richtung Flughafen gelaufen. Dort haben wir unser Gewehr getestet
und haben unseren mit Wasser gefüllten Benzinkanister durchlöchert. Ab
10 m Distanz haben wir dann auch getroffen! Quote: 8 Schuß 4 Treffer!
Um 15:00 waren die Skier noch nicht da. Wir haben auf diese bis 18:00
gewartet und haben nach langem Telefonieren mit Herrn Cremona von TNT
uns entschlossen, erst morgen zu starten.
Jetzt sitzen wir am Airport und hoffen, dass die Skier hier bereits
stehen bzw. mit der Machine um 23:30 eintreffen.
Die Polizei hat uns heute das Gewehr abgenommen, da wir es vor dem
Supermarkt haben stehen lassen. (Was macht man auch mit solch einem Ding,
wenn man in einem Dorf unterwegs ist???)
Morgen bekommen wird das Gewehr wieder.

We expectetd our skies today and we used the waiting time with
practicising our rifle. We get used to all the funktions of this device
and we met the target 4 times.
The skies didn't arrived at guesthouse today. We decided to stay one
night longer at the Spitsbergen Guesthouse. Now we are sitting at the
airport and we hope, that the skies will arrive with the plain at 23:30.

Beste Grüße von Georg & Johannes!

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13.04.2008 Longyearbyen

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 14 Apr, 2008 11:27:48


78°12'26'' Nord
15°35'55'' Ost
Temperatur: -5
Sonne


Heute war der Tag der Vorbereitung. Wir sind ins Spitzbergen Guesthouse
umgezogen und haben dort unsere Pulkas in Empfang
genommen. Die Skier sind noch nicht da!!
Wir haben mit dem Packen begonnen und uns das Gewehr mit 20 Schuss Munition
sowie 20 Schuß Übemonition besorgt.
Die Helligkeit ist eine Wohltat für uns. Wir sind ganz entspannt und hören uns
Geschichten von Nordpolbesuchern an. Ein
Holländer will mit einem Kajak den Newtontoppen herunterfahren!
Gorg & Johannes Sichelschmidt

Today was the day of preparation. We moved to the Spitsbergen Guesthouse and we
got our sledges there. The skies are not
here until now!
We started to organize our equipement into the sledge and we rented the rifle
with enough bullets, also for testing.
The brightnes here is amazing an got relaxed by it. We heard about storys from
people who just been back from a Northpole
trip! A crazy dude from netherland will drive down the Newtontoppen with a
kajak!

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Ankunft in Longyearbyen

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 12 Apr, 2008 22:19:48
Position:
78° 13' 36 N
15° 38' 15 E
Wetter: stürmisch
Temperatur: -10°C
Strecke: -

Nach einem langen Tag sind wir endlich in Longyearbyen angekommen. Wir haben uns in Oslo getroffen und sind jetzt nach 4 Starts und Landungen angekommen. Die Unterkunft bei Marie-Ann ist sehr gemütlich, und wir lassen den Abend gemütlich ausklingen, bevor es morgen richtig losgeht.

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Es geht los

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 11 Apr, 2008 08:33:40

Morgen früh geht es nun endlich los. Wir fliegen ab Hannober bzw. Berlin über Kopenhagen nach Oslo, wo wir uns dann treffen. Zusammen geht es dann in einem Rutsch bis nach Longyearbyen, wo wir gegen 21 Uhr eintreffen sollten.

Die nächste Meldung wird dann schon aus dem hohen Norden hier eintreffen.

Macht´s gut!

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Satellitentelefon

Spitzbergen 2008Posted by Johannes Sichelschmidt 10 Apr, 2008 22:20:12
Das Satellitentelefon ist da und damit sind wir erreichbar bzw. haben Kontakt zur "Außenwelt".

Wir werden am 17.04. von Mario Beck (Leipziger Volkszeitung) interviewt.

Wir halten das Telefon von 8:30-9:00 empfangsbereit und stehen auch für andere Fragen offen.

Unsere Nummer ist + 88 16 315 11 487.

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Ausrüstung verschickt

Spitzbergen 2008Posted by Georg Sichelschmidt 07 Apr, 2008 20:14:11

Heute hat TNT unsere Ausrüstung abgeholt.

Insgesamt zwei voll beladene Pulkas und die Skier. Blog Image

Aus Erfahrung wissen wir, dass die Ausrüstung bei TNT in guten Händen ist, und pünktlich zum kommenden Samstag in Longyearbyen - der "Hauptstadt" von Spitzbergen - sein wird.

Vielen Dank noch einmal an TNT, insbesondere der Niederlassung Leipzig und Herrn Cremona.Blog Image

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